Kung Fu

Kung Fu

Kung Fu (auch Gongfu) ist traditionell keine Bezeichnung für eine Kampfkunst, sondern für jede Fertigkeit, die man sich durch harte Anstrengung erarbeitet. Kung Fu bedeutet demnach auch harte Arbeit.

Der chinesische Sammelbegriff für alle chinesischen Kampfkünste ist traditionell Wushu.

Das was wir mit Kung Fu als Kampfsport meinen, hat seine Wurzeln am ehesten bei den von den Shaolin Mönchen entwickelten Kampfstielen. Er entwicklete sich bereits vor etwa 1500 Jahren. Die  Mönche suchten nach Möglichkeiten gesund zu bleiben,
auch um genügend Ausdauer für ihre langen Meditationen zu haben.

Aus der Beobachtung der Bewegungen von Tieren, kamen dann die unterschiedlichsten Stile zu Stande.

Ein eigenständiger formalisierter Kampfstil ist Kung Fu jedoch  nicht. Kung Fu bezieht sich immer auf eine bestimmte Fertigkeit und auf die Zeit, Mühe und Kraft, die es kostet, sich diese anzueignen.

Ein Kung Fu-Schüler muss demnach eine starke Disziplin besitzen, um sich in einem sehr strengen und anspruchsvollem Training entsprechende Fähigkeiten anzueignen.  Inzwischen gibt es etwa 2000 verschiedene "Kung Fu-Stile", die der Sache nach alle sehr
unterschiedlich sind und sowohl Würfe, Körperdrehungen, Sprünge, Radschlagen, Überschläge, Schläge und Tritte enthalten.

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