Karate

Karate 

Karate bedeutet vom japanischen ins deutsche übersetzt „leere Hand“.  Karate ist eine Kampfkunst, die bis ins Okinawa des 19. Jahrhunderts
zurückverfolgt werden kann. Sie wurde von dort zu Beginn des 20. Jahrhunderts in ganz Japan verbreitet und dann nach dem Zweiten Weltkrieg
von dort über die ganze Welt.

Karate ist, wie der Name schon sagt, eine kampfsportart, die ohne Waffen, eben mit "leeren Händen" ausgeübt wird. Erluabt sind sowohl
Faust- als auch Fußtechniken.

Da Karate heute meist als Wettkampfsport ausgeübt wird, wird ein hoher Wert auf die körperliche Kondition gelegt. Hier gibt es auch immer wieder
Differenzen zwischen den Vertretern der Wettkampfphilosophie und den Vertretern des traditionellen Philosophien, welche neben der Schulung
des Geistes vor allem auch auf effektive Selbstverteidigung ausgerichtet waren.

Der erste Karateverein in Deutschland wurde 1957 von Jürgen Seydel gegründet. Maßgeblich verbreitet wurde Karate in Deutschland
dann erst in den 1970er, 1980er und 1990er Jahren.

Der mit Abstand am weitesten verbreitete Karatestil in Deutschland ist Shotokan. Im Allgemeinen ist das japanische Karate heute in 4 große
Stilreichtungen aufgeteilt: Goju-Ryu, Shotokan, Shito-Ryu und Wado-Ryu. Es werden aber auch ursprüngliche Stile wie beispielsweise Uechi-ryu
auch heute noch im Einzelnen betrieben.

Karate ist, wie z.B. Kendo und Judo,  eine sogenannte Budodisziplin, und hat einen spirituellen Kern aus weltanschaulichen Elementen
des Zen und des Taoismus.

Das Training ist im allgemeinen  unterteilt in Grunschule (Kihon),  dem Übern festgelegter Bewegungsabläufe (Kata),
und dem Freikampf (Randori).

Nähe Infos zur Geschichte des Karate und weitere Einzelheiten bei WIKIPEDIA.
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