Ju-Jutsu - Selbstverteidigung aus Deutschland
Ju-Jutsu
Ju Jutsu ist ein reines deutsches Kampfsystem, was aus japanischem Kampfsportarten wie Judo, Aikido und Karate abgeleitet wurden. Es ist somit sowohl eine klassiche kampfsportart als auch ein für die Praxis des täglichen Lebens geeignetes Selbstverteidigungssytem.
Ju-Jutsu bedeutet auf japanisch „sanfte Kunst“ und besteht hauptsächlich auf Selbstverteidigungstechniken. Zeil ist es durch ständiges üben Bewegungsabläufe zu automatisieren. Einzelne Verteidigungstechniken sind somitgegen mehrere Angriffsarten anwendbar. Durch die variable Anwendung der Techniken wird bereits mit einer kleinen Auswahl von Techniken von Anfang an ein größtmöglicher Nutzen erzielt.
Das deutsche Ju Jutsu ist dabei dadurch gekennzeichnet, dass bestehende Konzepte kontinuierlich optimiert und erweiteret werden, wobei sich nicht an die Einschränkungen bestimmter Stile und Philosophien gehalten wird.
Dachverbände sind der Deutscher Ju-Jutsu-Verband (DJJV) und das Deutsche Dan-Kollegium (DDK), welche auch das Regelsystem weiter entwicklen und Wettkämpfe sowie Prüfungen organisieren.
Aikidō, Judo (beides wiederum aus dem japanischem Jiu Jitsu ebagelitet) und Karate sind - wie erwähnt - die Wurzeln des Ju-Jutsu.
Aus jeder dieser Kampfsportarten wurden die als am besten erachteten Techniken vereint und auf die Bedürfnisse des Ju-Jutsu hin auch etwas abgewandelt.
Später im Jahre 2000 wurde das Ju Jutsu reformiert und es sind Techniken aus Kampfsportarten wie Kick- oder Thaiboxen, Escrima (Messer- und Stockabwehr) und Ringen aufgenommen worden.
Ju-Jutsu besteht aus folgenden Elementen:
- Wurf- Fall- und Hebeltechniken
- Abwehrtechniken
- Bodenkampf
- Schlag- und Tritttechniken
- Sicherungs- und Nothilfetechniken
- Waffenabwehr
Ju-Jutsu wird neben dem Nutzen für die Selbstverteidigung auch als Wettkampf betrieben und zwar sowohl als Zweikampf als auch als Formenwettkampf (fester Ablauf inkl. Showeffekte von Techniken ausgeführt von einer Person).
Weitere Infos über Ju Jutsu bei Wikipedia