Aikido, die weiche Kampfkunst
Aikido
ist eine eher defensiv ausgeführte Kampfkunst aus Japan, die Anfang
des 20. Jahrhunderts von Morihei Ueshiba begründet wurde und in Europa erstmals
im Jahre 1951 von Meister Mochizuki Minoru in Frankreich der Öffentlichkeit vorgestellt wurde.
Der Name Aikido setzt sich aus Ai für „Harmonie“, Ki für „Lebensenergie, universelle Energie“ und Do für „Lebensweg“
zusammen. Hierdurch soll deutlich werden, dass Aikidotechniken darauf abzielen,
Angriffe durch die Kontrolle ihrer Energie zu kontrollieren und das Blocktechniken nicht in das Kampfkunstsystem des Aikido gehören.
Die International Aikido-Federation IAF ist der einzige weltweite Aikido-Dachverband und wurde 1975 gegründet.
Aikido gilt als friedfertige Kampfkunst obwohl ein Aikidoka sehrwohl über Möglichkeiten verfügt,
einen Angreifer schwer zu verletzten oder gar zu töten.
Im Vordergrund des Aikido steht jedoch die Angriffsenergie nicht zu blocken und drauf loszuschlagen,
sondern diese Energie so umzulenken, dass der Aikidoka die Kontrolle über den Angreifer gewinnt.
Aikido ist daher auch eine der am schwersten erlernbaren Kampfkünste. Wettkämpfe sind im Aikido nicht vorgesehen.
Die Partner arbeiten gemeinsam an ihren Schwächen, damit jeder einzelne seine Technik entwickeln kann.
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